NIMM MICH ODER LASS MICH

… DIE KUNST FREI ZU SEIN

‘Ich möchte dich nicht verändern, aber es könnte sein, dass ich weniger Zeit mit dir verbringen möchte, wenn du nicht… bla bla’…
so oder ähnlich klangen seine Worte …
eine lange, in ZuckerWatte eingewickelte Nachricht, gewürzt mit einem Hauch von Höflichkeit, gesprenkelt mit AussageLosigkeit.

die Worte lesend, öffnet sich ein schwarzes Loch… und bietet mir wie jedes bisherige die großartige Gelegenheit, zu erforschen was da schlummert. in mein zartes Selbst hineinzuspüren.
wann immer ich eingeladen werde mich selbst zu erkunden, trete ich diese Reise gerne an.

ich begegne mir im Alter von süssen 17. meine Eltern stellten mir Bedingungen und ich entschied das Nest zu verlassen.
meine Reise führt mich zurück zu denen, die versuchen mich aus ihrem Leben zu ekeln. Menschen, die mich aufgrund meiner Herkunft, Grösse, Lautstärke, Sprache, Art zu Denken, Leben, Lieben verbannen.
in den letzten 20 Jahren verabschiede ich mich von vielen Freunden, mit denen ich meine Reisen (er)lebte. sagte Adieu zu Häusern, Männern, Orten, Arbeitsplätzen, Kuschelecken,… verabschiedete Menschen, die in den Himmel flogen.
habe das meiste meines Besitzes verschenkt.
musste den süßesten Hund auf diesem Planeten zurücklassen.
je mehr ich loslasse, desto mehr trenne ich mich auch von schädlichen Beziehungen.
je öfter ich loslasse, desto leichter wird es.
ich schaffe mir mehr Raum für Neues.
je leichter ich mich fühle, desto mehr verstehe ich, dass meine Stabilität, meine Standhaftigkeit und Vertrauen aus meiner eigenen, inneren Kraft kommt.
und diese UrKraft sagt mir … nein, sie schreit förmlich:
LASS DICH NICHT SO BEHANDELN!
BEENDE DIE TYRANNEI!
STOP DER CO-ABHÄNGIGKEIT!

mit uns selbst beginnend, sollte jede(r) vollständig respektiert werden. deswegen müssen wir nicht mit jedem Sex haben, oder ihm zu nahe kommen. es genügt, wenn wir die Wertschätzung entgegen bringen für die AndersDenkigkeit, AndersArtigkeit, AndersLiebigkeit.

es geht hier nicht darum einfach so alles hinzuwerfen, klammheimlich zu verschwinden oder sich kommentarlos zu lösen. eine Situation der Unklarheit schaffen,…
es geht darum sich von denen zu lösen, die unsere Anwesenheit nicht zu schätzen wissen. dies auch zu vermitteln.
überraschend dürfte dies für sie nicht kommen, denn sie haben die Distanz bereits mit ihren Worten und Taten geschaffen.

werde ich eingeladen von einer Freundesliste gelöscht zu werden, dann sage ich: Bitte sehr!
wenn das gewünscht ist, dann unterstütze ich dies. dies ist eben das Ergebnis meiner Authentizität: dass ich die bin, die ich bin.

ich respektiere immer noch deren Ansichten. wenn meine Person zu viel für sie ist, dann lasse ich es sein.
Ich fühle, dass ich
sehr wohl das Leben von Menschen bereichern kann. dass jeder ein kleines Stück pure-‘Violeta’ empfängt. jeder, mit dem ich Zeit verbringen darf, ist gesegnet, … genauso bin ich es im Austausch.
jeder hat die Wahl.
und die Meine steht fest.

in Liebe.
immer.

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